Haben auch Sie Mandanten, die schleppend, widerwillig oder gar nicht zahlen? Dann wissen Sie, wieviel Nerven diese Mandanten Sie und Ihre Mitarbeiter kosten. Aber haben Sie auch eine Vorstellung davon, wieviel Mehrumsatz Sie mit anderen Mandaten machen müssen, um das zu kompensieren?

Wenn Sie wissen wollen, wieviel Mehrumsatz Sie bei Forderungsausfall erwirtschaften müssen, dann nutzen Sie doch diesen Forderungsausfall-Rechner. Hier ein kleines Beispiel.

Beispiel:
Umsatz:                                            500.000,00 EUR
Rendite:                                            30%
Gewinn:                                            150.000,00 EUR
Forderungsausfall:                         5%
Gewinn nur noch:                          125.000,00 EUR
Benötigter Mehrumsatz:          83.333,00 EUR

Um diesen Mehrumsatz zu erreichen, müssen Sie in aller Regel neue Mandate akquirieren. Kommen diese nicht durch Empfehlung, müssen Sie obendrein noch personellen und finanziellen Werbeaufwand betreiben, der den erforderlichen Mehrumsatz sogar noch erhöht.

PRAXISTIPPS: Fakturieren Sie zeitnah. Schreiben Sie berufsrechtlich einwandfreie Rechnungen. Arbeiten Sie (bei bestimmten Mandanten) grundsätzlich nur gegen Vorschuss. Wenn Sie sich lieber mit der Steuerberatung und weniger mit dem Inkasso befassen wollen, nutzen Sie Factoring. Es ist berufsrechtlich zulässig und bietet eine ganze Reihe rechtlicher und wirtschaftlicher Vorteile.

Wenn Sie mehr zum Thema Factoring lesen wollen, sei Ihnen dieser Beitrag empfohlen:

Honorarabtretung – Factoring für Steuerberater (Gilgan, KP Kanzleiführung professionell 2019, 80)