Stolpersteine auf dem Weg zur Praxisabgabe

Meistens gründet man ein Unternehmen einmal und verkauft es einmal. Auf entsprechend wenig eigene Erfahrungen kann man zurückgreifen, wenn es dann so weit ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Probleme dazu neigen, an Stellen aufzutreten, an denen man sie nicht erwartet hätte.

9 Schritte zur 100% digitalen Steuererklärung ohne Medienbruch

Durch die Digitalisierung verändern sich die bisher üblichen Kanzleiprozesse. Diese Änderungen bieten aber auch Raum für Verbesserungen innerhalb Ihrer Kanzlei und das nicht nur bei der Finanzbuchhaltung und beim Lohn, sondern auch bei den Prozessen rund um die Steuererklärung.

Gegen Forderungsausfälle helfen ordnungsgemäße Rechnungen

Haben auch Sie Mandanten, die schleppend, widerwillig oder gar nicht zahlen? Dann wissen Sie, wieviel Nerven diese Mandanten Sie und Ihre Mitarbeiter kosten. Aber haben Sie auch eine Vorstellung davon, wieviel Mehrumsatz Sie mit anderen Mandaten machen müssen, um das zu kompensieren?

Auch außerhalb der Krise: Allgemeinen Vertreter bestellen!

Vor dem Hintergrund von Corona zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, dass  Steuerberater für den Fall ihrer Verhinderung rechtzeitig Vorsorge treffen, insbesondere dann, wenn Sie wie ca. 65% Ihrer Kolleginnen und Kollegen eine Einzelkanzlei betreiben. Dies betrifft nach der Berufsstatistik 2019 der Bundessteuerberaterkammer ca. 29.000 Kanzleien.

Vorlagenverwaltung – ein vernachlässigtes Problem in vielen Kanzleien

Die Vorlagenverwaltung ist in vielen Kanzleien nicht optimal geregelt. Oftmals sind sie uneinheitlich. Und das, obwohl die Kanzleisoftwaren fast ausnahmslos über eine Vorlagenverwaltung verfügen  und es der Kanzlei ermöglichen, die Vorlagen selbst zu verwalten und zu steuern. Die Uneinheitlichkeit führt nicht nur intern zu Verwirrungen, sondern beeinträchtigt auch das äußere Erscheinungsbild der Kanzlei.

Die vorübergehende Umsatzsteuersenkung richtig weitergeben

Die Absenkung der Umsatzsteuersätze für ein halbes Jahr (im Zeitraum vom 1.7.20 bis 31.12.20) ist zumindest im Gebührenrecht alles andere als trivial. Zwar gibt es ein Schreiben des BMF, doch die Anwendung krankt daran, dass die Begrifflichkeiten der StBVV und des Umsatzsteuerrechts einander eben nicht so ohne Weiteres entsprechen.

Haftungsbegrenzung bei Praxisübertragung

Der übernehmende Steuerberater hat keinen Versicherungsschutz für Schadensersatzansprüche, die auf einer Pflichtverletzung des Praxisverkäufers beruhen. Das wird zum Problem, wenn die Versicherungssumme des Verkäufers zur Abdeckung des Schadens nicht ausreicht. Dann muss der Käufer damit rechnen, dass er vom Mandanten in Anspruch genommen wird. Dagegen kann sich der Erwerber schützen.

Einzelkanzleien können einen strukturellen Nachteil gegenüber Sozietäten und StB-Gesellschaften haben

Neben den jährlichen Berufsstatistiken gibt die BStBK in dreijährigem Turnus mit den STAX ein interessantes Zahlenwerk heraus, das 2018 auch um zwei Sondererhebungen ergänzt wurde, eine zum Stand der Digitalisierung in den Kanzleien und eine zu Kanzleien als attraktive Arbeitgeber. Dabei wird eines deutlich: Einzelkanzleien und Sozietäten/StB-Gesellschaften haben unterschiedliche Voraussetzungen im Markt.

Ein nicht seltener Wunsch: Die positive Teamkultur in der Kanzlei

Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen in unterschiedlichen Medien sowie in der Fachliteratur, in denen Tipps und Verhaltensformen zur Entwicklung von Teams nachzulesen sind. Alle Hinweise und Empfehlungen haben eines gemeinsam: Positiv denkende Menschen in Arbeitsgruppen unterliegen dem Motivationsaspekt.

Fakturieren Sie zeitnah!

Steuerberater leiden i.d.R unter chronischem Zeitmangel, weshalb nicht immer alle Rechnungen sofort nach der Erledigung der jeweiligen Angelegenheiten, sondern erst einige Zeit später geschrieben werden. Oftmals werden Rechnungen erst kurz vor Ablauf der Verjährung per Mahnbescheid geltend gemacht. Das kann dem Steuerberater zum Nachteil gereichen.

Schützen Sie sich vor dem Vorwurf “aufgeblähter” Abrechnungen

Wenn denn der Honorarstreit schon mal im Gange ist, kommt immer mal wieder von Seiten des Mandanten der Vorwurf, dass der Berater für alles viel zu lang gebraucht und astronomische Gebühren abgerechnet habe. Die Rechtsprechung kennt diesen Vorwurf als „unangemessen aufgeblähten Tätigkeitsaufwand".

So sichern Sie Ihren Honoraranspruch!

Das Honorar kann der Steuerberater erst einfordern, wenn er dem Mandanten eine formell korrekte Rechnung geschickt hat. Verjährungsrechtlich kann sich der Steuerberater mit der Rechnung sogar bis zu drei Jahre nach Fälligkeit des Gebührenanspruchs Zeit lassen. So weit sollten Sie es aber nicht kommen lassen!

Haftungsfallen bei einem Mandat in der Krise

Vermutlich wird bei Ihnen auch das Telefon nicht stillstehen. Mandanten wollen wissen, wie das mit dem Kurzarbeitergeld ist oder wo und wie man die Liquiditätshilfen beantragt. Bei allem Verständnis für die Notlage der Mandanten sollten Sie jetzt aber erst einmal an Ihre eigene Sicherheit denken.

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